#FaktenFreitag – Die aktuelle Lage und Tröpfcheninfektion

Update aktuelle Lage – 20.03.2020

Da die aktuelle Lage sich ständig verändert, neue Beschränkungen und Updates rund um das Coronavirus passieren, haben wir Euch hier noch einmal den Stand vom 20.03.2020 aufgeführt.

Wenn Ihr immer auf dem neuesten Stand und richtig informiert sein wollt, dann schaut bei www.infektionsschutz.de/coronavirus/ vorbei. Dort findet Ihr alle wichtigen Informationen rund um Corona.


Das Coronavirus hat die Regierung zu weiteren Einschränkungen im öffentlichen Leben gezwungen. In Krankenhäusern gilt ein Besuchsverbot. Ausnahmen gelten aber für Palliativ- und Kinderklinikstationen. Trotz allem sollte auch in diesen Fällen vielleicht vorher abgeklärt werden, ob diese Ausnahmen auch wirklich gelten. Wichtige Versorgungsgeschäfte wie Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Lebensmittelgeschäfte und mehr bleiben auch weiterhin geöffnet.


Passt auf Euch auf und bleibt gesund!




Am letzen #FaktenFreitag (13.03.2020) haben wir auf Facebook einen offenen Diskussionspost gestartet, um einmal zu hören, wie ihr mit dem Coronavirus umgeht, was euch besorgt etc. Denn der Coronavirus beherrscht momentan die Medien und ist in aller Munde.


Das haben wir dazu gepostet:

Einerseits wird die Coronavirus-Thematik viel von den Medien dramatisiert, andererseits steht fest, dass Menschen mit Vorerkrankungen, schwachem Immunsystem etc. gefährdeter sind. Auch Epidermolysis Bullosa gehört dazu. Ein weiteres Problem, das entsteht ist, dass durch die Panik vieler Menschen Desinfektionsmittel und andere Produkte zur medizinischen Versorgung restlos ausverkauft sind und es zu Lieferengpässen kommt. Diese Produkte fehlen dann dort, wo sie wirklich benötigt werden, wie z. B. bei gefährdeteren Vorerkrankten, Pflegepersonal etc.

Wie geht ihr mit der Situation um? Macht ihr etwas anders?

Ab Montag sollen zum Beispiel die Schulen in Niedersachsen geschlossen werden, auch andere Länder und Bundesländer beschäftigen sich mit diesem Thema. Doch was tun, wenn Kita oder Schule plötzlich geschlossen werden? Viele Eltern können dadurch ihren Job nicht ausführen; was, wenn diese im Krankenhaus arbeiten und eigentlich gebraucht werden? Wie geht ihr mit Schul- und Kitaschließungen um?


Das habt ihr dazu gesagt:


  • "Die Panikmache und die damit verbundenen wirtschaftlichen Schäden sind mindestens so gefährlich wie das Virus selbst."

  • "Bei uns gibt es wenigstens eine Notgruppe für Kinder deren Eltern in einem Gesundheitsberuf arbeiten. Trotzdem ist es ein riesiger Akt 5 Wochen zu überbrücken in denen wir die Kinder Zuhause haben. Beruflich und wirtschaftlich eine Katastrophe. Personal im Gesundheitswesen sollte in der nächsten Zeit eine erhebliche Gefahrenzulage bekommen oder eine Steuerbefreiung. Die eigene Gesundheit zu riskieren ist sicherlich nicht ihr Job lt. Stellenbeschreibung"


Der Begriff Tröpfcheninfektion

Immer wieder hört man von Tröpfcheninfektion – doch was ist das eigentlich?


Bei einer Tröpfcheninfektion werden Krankheitserreger durch winzige Speicheltröpfchen beim Husten, Sprechen etc. in die Luft abgegeben und von einem anderen (gesunden) Menschen wieder eingeatmet. Sie können auch bei direktem Kontakt, z. B. bei einem Kuss, über die Schleimhäute der oberen Luftwege in den Körper gelangen. Diese Speicheltröpfchen können zudem an Gegenständen oder Flächen haften und dort bleiben. Dadurch können sie dann über die Hände in den Körper gelangen, wenn die Hände Schleimhäute im Gesicht wie Mund, Nase und Augen berühren.




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