#FaktenFreitag – Schutz vor der Sonne

Gerade jetzt im Frühling wird die Kraft der Sonne oft unterschätzt. Meistens sind die Temperaturen noch etwas niedriger als im Sommer, die Sonne steht noch nicht sehr hoch oder im Zenit – und gerade jetzt ist Schutz vor der Sonne wichtig. Denn durch dieses Unterschätzen, setzt man die Haut unnötiger Gefahren aus. Auch jetzt schon kann es zu Sonnenbrand kommen.


Epidermolysis Bullosa und Sonnenbrand sind tatsächlich selten, da die Betroffenen wissen, dass sie sich zu schützen haben. Sie halten sich im Schatten oder meistens sogar drinnen auf, greifen zu schützender UV-Kleidung und beim Sonnenschutz wird immer auf einen sehr hohen Lichtschutzfaktor geachtet (LSF 50 oder 50+). Am besten sind hier statt der klassischen Sonnencreme parfümfreie Lotionen, Sprays oder Sonnengele, da diese sich am besten verteilen lassen. Ein typischer Strandurlaub ist für Betroffene nicht nur wegen der starken Sonne kaum möglich, sondern ein größeres Problem stellt der Sand dar, der Reibung verursacht, in Wunden geraten könnte oder zu weiteren Verletzungen der Haut beitragen kann. Sollte es bei EB doch zu Sonnenbrand kommen, löst die Haut sich ebenfalls blasenförmig ab. Allerdings ist das Hautkrebsrisiko hier deutlich erhöht. Gerade im Sommer oder an warmen Tagen greifen Betroffene und ihre Angehörigen gerne zu kühlenden Gelen.



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