#FaktenFreitag – Ausnahmen Maskenpflicht

In Deutschland herrscht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln immer noch Maskenpflicht. Für Menschen mit medizinischen Einschränkungen wie z. B. Atemwegserkrankungen, Behinderungen oder psychischen Erkrankungen kann dies zur Qual oder sogar unvorstellbar werden. In fast allen Bundesländern gelten für diese Fälle Ausnahmeregelungen. Wichtig dabei ist, dass die Erkrankung in der Regel durch ein ärztliches Attest bestätigt sein muss. Zudem kann das Mitführen einer entsprechenden Bescheinigung Probleme bei Kontrollen vermeiden.


In Berlin beispielsweise heißt es: "Menschen mit Behinderung, die beispielsweise schwer Luft bekommen, sind von der Regelung ausgenommen." (Quelle: Tagesspiegel)


In Niedersachsen gilt: "Personen, für die aufgrund von Vorerkrankungen, zum Beispiel schwere Herz- oder Lungenerkrankungen, wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, sind von der Verpflichtung nach Absatz 1 ausgenommen." (Quelle: Sozialministerium Niedersachsen)


In Nordrhein-Westfalen sieht die Ausnahmeregelung wie folgt aus: "Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, oder denen das Tragen wegen einer psychischen oder geistigen Behinderung nicht zumutbar ist, sind von der Verordnung ausgenommen." (Quelle: WDR)


Die Ausnahmen der anderen Bundesländer und mehr Informationen findet Ihr unter: www.aktion-mensch.de/corona-infoseite/regelungen-fuer-menschen-mit-behinderung-zur-maskenpflicht.html


Ab welchem Alter ein Mundschutz getragen werden muss, was es außer aus gesundheitlichen Gründen noch für Ausnahmen gibt und wie teuer ein Verstoß werden kann, findet Ihr unter: www.bussgeldkatalog.org/ausnahmen-maskenpflicht/



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