Neues Klimagerät dank Restcentspende der SITECH Belegschaft

„Wenn es einem gut geht, kann man einen Teil abgeben, damit es anderen besser geht.“ Erich Pufal (39) und seine Kollegen der Sitech Sitztechnik GmbH (Sitech GmbH aus Wolfsburg) haben genau das getan. 1.115,41 Euro hat die Firma jetzt an Adservior gespendet. Ein halbes Jahr lang haben Mitarbeiter dafür auf die Cent-Beträge hinter dem Komma ihres Lohns verzichtet.


Adservior-Geschäftsführerin Bianca Oldendorf (40) freute sich über den Scheck, den sie von Erich Pufal, Martina Jesse (47) und Francesco Lubino (39) entgegen nahm und verriet direkt, wofür das Geld bestimmt ist: „Wir werden dafür ein Klimagerät für einen 24-jährigen Patienten kaufen.“


Menschen, die an Epidermolysis Bullosa, also der Schmetterlingskrankheit, leiden, können sich im Sommer nicht wie gesunde Menschen im Schwimmbad oder unter der Dusche abkühlen. Für sie ist es wichtig, sich in einem klimatisierten Raum aufhalten zu können. „Billige Klimageräte können jedoch die Schleimhäute austrocknen“, erklärte Bianca Oldendorf den Überbringern des Schecks. Deshalb sei ein hochwertiges Gerät nötig.


Das Klimagerät ist einer der vielen Wünsche, die an Adservior herangetragen werden. Etwa 4.500 Erkrankte gibt es bundesweit, mehr als 20 Herzenswünsche landen jährlich bei der gemeinnützigen GmbH mit Sitz in Wettmar bei Burgwedel. „Wir bemühen uns, die meisten davon zu erfüllen“, sagt Oldendorf. Das funktioniert ausschließlich über Spenden - wie die von Sitech, einer Firma mit weltweit rund 2.300 Mitarbeitern, die für Volkswagen Sitze herstellt und seit 2015 Restcentspenden sammelt.


Auf Adservior wurde das Gremium, das über die Verteilung der Spenden entscheidet, durch einen Mitarbeiter aufmerksam, der Bianca Oldendorf kennt. „Wir hatten vorher nie von der Krankheit gehört“, gab Erich Pufal zu. „Es ist traurig, dass man zu wenig davon weiß.“ Nach kurzer Recherche sei aber sofort klar gewesen, dass die Spende an Adservior gehen soll. Und Pufal und seine Kollegen versprachen: „Wir behalten Adservior auf jeden Fall im Auge.“



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