#FaktenFreitag – Eisenmangel

Betroffene von Epidermolysis bullosa, der Schmetterlingskrankheit, leiden sehr häufig an Eisenmangel. Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das vom menschlichen Körper nicht selbst produziert werden kann. Es hat viele Aufgaben, unter anderem den Sauerstofftransport im Blut. Hat der Körper einen Mangel an Eisen, ist die körperliche Leistung eingeschränkt. Bei EB sorgen unter anderem Blutverluste über Wunden und blutgefüllte Blasen für einen erhöhten Eisenbedarf. Heute möchten wir euch Tipps mitgeben, wie ihr über die Ernährung bereits viel für euren Eisengehalt tun könnt und worauf ihr achten solltet.


Lebensmittel wie Leber und Blutwurst enthalten besonders viel Eisen. Wessen Geschmack das nicht ganz trifft, hat genug Alternativen: Neben weiterem Fleisch wie z. B.



  • Rindfleisch

  • Schweinefleisch

  • Leberwurst

  • Kochschinken

  • Salami


eignen sich auch viele pflanzliche Lebensmittel wie



  • Pfifferlinge

  • Spinat

  • Kichererbsen

  • Feldsalat

  • Rote Beete


oder auch Nüsse, Obst und weitere Lebensmittel wie



  • Pistazien

  • Cashewkerne

  • Erdbeeren

  • Linsen

  • Vollkornnudeln

  • Hühnerei


für eine eisenreiche Ernährung.


Schon gewusst?

Wenn ihr zusätzlich zum Eisen (in Lebensmitteln oder substituiert) eine geringe Menge Vitamin C zu euch nehmt, dann kann das Eisen besser vom Körper aufgenommen werden! Besonders gut sind dafür z. B. Paprika, Brokkoli, Erdbeeren und Orangen geeignet.


Bei sehr starkem Eisenmangel und wenn eine eisenreiche Ernährung allein nicht hilft, kann substituiert werden. Vom Arzt verschriebene Eisen-Präparate können die Blutwerte verbessern. Darüber hinaus kann der Mangel durch Bluttransfusionen oder Eiseninfusionen ausgeglichen werden.




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