Unsere Geschichte

Ein Erlebnis, das alles veränderte

Als Bianca Oldendorf 2004 beruflich in ein Krankenhaus fuhr, ahnte sie noch nicht, was dieser Tag auslösen würde: Sie traf zum ersten Mal ein Baby mit der Schmetterlingskrankheit. Nur wenige Tage später war der kleine Patient bereits verstorben, da man ihm nicht helfen konnte.

Einige Zeit später, im August 2004, fuhr sie wieder dorthin, um eine junge Frau kennenzulernen, die ebenfalls an EB litt. Sechs Stunden lang dauerte der Verbandswechsel, bei dem Bianca Oldendorf mit einer Kollegin half und die Ärzte anleitete. “Wie kann es sein, dass selbst das Fachpersonal so wenig über die Krankheit weiß?”, fragte sie sich nach diesem Tag.

Als sie 2007 über den Außendienst die gelernte Krankenschwester Anja Schmidt kennenlernte, war schnell klar, dass beide für dieselbe Vision brannten: Sie wollten Menschen mit der Schmetterlingskrankheit helfen! Zusammen gründeten sie 2009 die Alligatura Med. Consilium GmbH, bei der sie Betroffene und Angehörige im Bereich der Wundversorgung beraten, begleiten und unterstützen.

Ein Erlebnis, das alles veränderte

Bei dieser Arbeit merkten sie schnell, dass die Beratung der Familien sehr wichtig ist. Ist ein Kind erkrankt, kann oft eins der beiden Elternteile nicht mehr arbeiten gehen. Dieses fehlende EInkommen erschwert den Familien das Leben oft zusätzlich: Es ist nur noch Geld für das Nötigste da. Brauchen sie ein rollstuhlgerechtes Auto, eine Küchenmaschine zum Pürieren der Speisen oder einfach mal einen Ausflug, um die Sorgen für einen Tag zu vergessen, ist dies oft nicht möglich.

Aus diesem Grund entstand 2013 die Adservior gemeinnützige GmbH als Initiative der Alligatura. Mit den Herzenswünschen sorgen wir bei Adservior dafür, dass die Familien genau diese wichtigen Anschaffungen erhalten.

Bei Adservior entstehen keine Kosten, sodass alle Einnahmen zu 100 Prozent für Menschen mit EB eingesetzt werden können. Den Hauptteil dieser Spenden ermöglichen wir selbst, indem wir den Gewinn der Alligatura für Adservior einsetzen. Dennoch sind wir als gemeinnützige Organisation auf weitere Spenden angewiesen, um all die Herzenswünsche zu erfüllen, unsere Praxis-Werkstatt für Epidermolysis bullosa auf die Beine zu stellen und Öffentlichkeitsarbeit zu leisten.